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20 Jahre Malerwinkel Hotel
Von damals bis heute….
Das Malerwinkel Hotel liegt im Herzen von Bensberg, direkt am Rathaus und unterhalb des Schlosses.
Es ist ein Häuserensemble, das auf eine Entstehungsgeschichte besonderer Art zurückblicken kann.
1991 wurden zunächst zwei baufällige Häuser von der Stadt Bergisch Gladbach erworben. Nach einer sehr aufwendigen Sanierung konnte ein „Hotel Garni“ mit 11 Zimmern entstehen. Ein lichtdurchfluteter Wintergarten verbindet die beiden Fachwerkhäuser. Die Eröffnung des Hotels fand vor 20 Jahren im Januar statt.
Der Name „Malerwinkel“ wurde aus den vielen Einsendungen eines Wettbewerbs für die Namensfindung des Hauses gewählt. Seit Menschengedenken ist das der Name dieses malerischen Fachwerkensembles in Bensberg. Viele Künstler haben es auf der Leinwand verewigt.
Die Entdeckung eines Gewölbekellers und die große Nachfrage an Übernachtungen waren für den Zukauf einer weiteren Hauseinheit, das ehemalige Atelier von Herrn Alker, ausschlaggebend. Nach der ersten Erweiterung verfügte das Malerwinkel Hotel über 16 Zimmer.
Das Häuserensemble beim Erwerb 1991
1996 konnte die ehemalige Musikschule des Ortes hinzugekauft werden. Sie wurde in einer spektakulären Aktion als entkerntes Gerippe mit einem 160 Tonnen-Kran vom Sockel gehoben und auf den Rathausplatz zur Unterkellerung „geparkt“. Nach Beendigung dieser Baumaßname verfügte das Hotel über 25 Zimmereinheiten, einen Seminarraum sowie einen Kosmetik- und Saunabereich für Hausgäste.
Schließlich konnte im November 2000 das kleine Haus „Fischbachstraße 5“ als Ergänzung erstanden werden. Auch dieses zunächst sehr marode Gebäude wurde im Sinne des Denkmalschutzes und mit viel Liebe zum Detail restauriert. Es entstanden zwei weitere Gästezimmer. Hilfreich und mittlerweile notwendig war jedoch vor allem die dadurch mögliche Vergrößerung des Frühstückraumes.
Durch die stetig wachsende Beliebtheit des „Malerwinkels“ wurden die Kapazitäten jedoch rasch wieder knapp und die Familie Krämer entschloss sich, erneut den Spaten in die Hand zu nehmen.
So konnte im September 2005 das „Künstlerhaus“ mit 8 weiteren Doppelzimmern eröffnet werden. Es ist das einzige Neubauobjekt des Ensembles, pflegt sich jedoch harmonisch in den Ursprungsbestand ein. Hier war es auch möglich einen großzügigen Kellerbereich zu schaffen. Die Energieversorgung erfolgt seit dem durch einen „Dachs“. Der durch den Bau entstandene grüne Innenhof ist eine ruhige Oase für die Gäste.
In 2010 packte die Besitzer mangels vorhandenem Büro vor Ort erneut das Baufieber. Nach langen Verhandlungen mit dem Landeskonservatorium wurde ein Anbau an das bestehende Stammhaus bewilligt. Seit Ende 2010 kommt das Malerwinkel Hotel nun auf eine Gesamtkapazität von 35 Zimmern.
Damals wie Heute wurde ein besonderes Augenmerk auf die Beibehaltung der bergischen Bautradition gelegt. So wurden abgetragene Steine wieder neu verwendet sowie altes vorhandenes Eichenholz aus Abbrüchen gesandstrahlt und eingebaut. Nur so konnte ein modernes und den heutigen Ansprüchen entsprechendes Komforthotel entstehen, ohne das äußere Erscheinungsbild leiden zu lassen. Sämtliche Umbauten konnten nur im Einklang mit der Denkmalschutzbehörde realisiert werden, wobei hier ein wichtiges Thema auch der Brandschutz war.
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